Hammerzehe
Bei der Hammerzehe ziehen sich die Bänder und Sehnen zusammen. Dadurch wird das vordere Gelenk des Zehs ausgerenkt und in sich eingekrümmt, statt eine gerade Position einzunehmen.Ursachen
Oft liegt es an den Schuhen. Sind sie zu klein oder zu eng, werden die Zehen zurückgeschoben. Dadurch wird das Gelenk zum Ausweichen gebracht: es 'duckt' sich abwärts. Zudem wird der grosse Zeh häufig durch einen Ballen (Hallux valgus) dazu gebracht, sich seitwärts zu bewegen und in den Raum seines nächsten Nachbarn einzudringen.Eine falsche Gangtechnik ist ebenfalls eine weit verbreitete Ursache. Wenn der Fuss falsch aufgesetzt wird, kann dadurch zu viel Kraft auf den Vorderfuss einwirken. Die Folge: Der betroffene Zeh krümmt sich als Reaktion auf den Druck abwärts.
Hammerzehen sind nicht nur schmerzhaft und unansehnlich, sondern können auch gravierende Nebenwirkungen hervorrufen. Die unnatürliche Haltung des Zehs bewirkt, dass die Zehenspitze und die Oberseite des betroffenen Gelenks einer zusätzlichen Reibung ausgesetzt sind. Das führt oft zu Blasen, Hornhaut und Hühneraugen. Darüber hinaus erhöht der neue Abwärtsdruck auf die Zehenspitze die Gefahr, dass der Fussnagel einwächst.
Symptome
Das vordere Gelenk des Zehs ist in sich eingekrümmt, statt eine gerade Position einzunehmen. Das wird vielleicht nicht sofort bemerkt; ein deutlicheres Anzeichen für einen Hammerzeh ist ein Hühnerauge, das sich auf der Oberseite des betroffenen Zehs bildet. Am Übergang vom Zeh zur Fusssohle kann es zu Hornhautbildung kommen. In der Anfangsphase ist der Hammerzeh noch flexibel, aber im Lauf der Zeit kann er starr werden.Behandlung
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In manchen Fällen macht die Hammerzehe einen chirurgischen Eingriff erforderlich. Ihr Hausarzt wird Sie entsprechend beraten und Ihnen helfen. Eine Hammerzehe kann ein Symptom für ernstere Krankheiten sein, wie z.B. Gelenkrheumatismus.




